Mitarbeiter richtig motivieren

Mitarbeiter richtig motivieren

Mitarbeiter richtig motivieren – aber wie?

 

 

In dem Video heute zeige ich Ihnen eine Studie, die über mehrere Wochen (ein 3/4 Jahr) durchgeführt wurde. Daraus geht eindeutig hervor, dass jede Führungskraft seine Mitarbeiter richtig motivieren kann. Und dass es sogar recht einfach ist seine Mitarbeiter zu motivieren. Wie das geht, das erfahren Sie im heutigen Video.

 

Inhaltsverzeichnis

 

1       Mitarbeiter richtig motivieren

2       Mitarbeiterführung ist nicht delegierbar

3       Die Leistung der Mitarbeiter bis zu 35% steigern!

3.1    Training

3.2    Feedback

3.3    keine Rückmeldung

3.4    14-tägiges Feedback reicht

4       Was ist jetzt konkret zu tun?

 

 

1      Mitarbeiter richtig motivieren

 

Sie glauben gar nicht, wie oft ich die Frage gehört habe: Mitarbeiter richtig motivieren, wie geht das? Bei Reinhard Sprenger, der den Bestseller „Mythos Motivation“ geschrieben hat, ist nachzulesen, dass eigentlich niemand einen anderen motivieren kann. Was wir aber tagtäglich stattdessen beobachten können, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter de-motivieren. Und das kommt tatsächlich täglich tausendfach vor. Deshalb sagt Sprenger: Es würde prinzipiell schon ausreichen, wenn Führungskräfte darauf achten, ihre Mitarbeiter nicht zu demotivieren.

Eigentlich könnte man hinter den obigen Zeilen ein dickes Ausrufzeichen machen und den Artikel beenden. Denn in der Tat wäre schon sehr viel gewonnen, wenn Führungskräfte mehr darauf achten, ihre Mitarbeiter nicht zu demotivieren. Sie glauben gar nicht wieviel Geld Woche für Woche verpulvert wird, weil Führungskräfte ihre Mitarbeiter demotivieren.

Es geht mir überhaupt gar nicht darum die Mitarbeiter zu „pampern“, wie man so schön sagt. Mitarbeiter müssen auch in der Lage sein, mal eine klare Ansage entgegen zu nehmen, ohne sogleich frustriert zu sein. Aber es kommt darauf an, wieviel Geschick eine Führungskraft dabei an den Tag legt. Aber das ist ein anderes Thema; darauf werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer eingehen. (Oder Sie melden Sich direkt zu meinem kostenlosen Videokurs an: „Die 5 dümmsten Führungsfehler vermeiden“.)

Heute geht es ja um das Thema: Mitarbeiter richtig motivieren. Und ich bin davon überzeugt, man kann seine Mitarbeiter richtig motivieren, selbst dann, wenn diese selbst nicht motiviert sind. Dieses funktioniert selbstverständlich nicht fordauernd. Einen Mitarbeiter, der grundsätzlich kein Eigeninteresse an seinem Job hat und der morgens schon mit Grummeln im Bauch zur Arbeit kommt, den wird man auf Dauer nicht motivieren können.

Wie das geht, Mitarbeiter richtig motivieren, das werden wir uns im weiteren Verlauf dieses Artikels genau anschauen.

 

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2      Mitarbeiterführung ist nicht delegierbar

 

Eine Führungskraft kann prinzipiell alles delegieren, nur eines nicht, die Führung der ihr unterstellten Mitarbeiter. Das muss sie selbst machen. Wenn man einen Augenblick über diesen Aspekt nachdenkt, dann wird jeder dieser Behauptung sofort zustimmen. Denn was geschieht, wenn man die Führung seiner Mitarbeiter/innen delegieren würde. In dem Augenblick bin ich aus dem Rennen. Die Mitarbeiter würden sich mit allen Fragen und Hinweisen sofort an denjenigen wenden, an den die Führung delegiert wurde. Und dann kann man nicht von Mitarbeiter richtig motivieren sprechen.

Deshalb, so charmant wie der Gedanke sein mag, weil man vielleicht nicht den richtigen Zugang zu seinen Mitarbeitern findet oder weil man vielleicht Führungskraft geworden ist, weil man der beste Fachmann ist aber Menschenführung nicht gelernt hat; es hilft nichts, die Mitarbeiterführung muss jeder selbst machen. Mitarbeiter richtig motivieren, das ist nicht delegierbar.

 

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3       Die Leistung der Mitarbeiter bis zu 35% steigern

Es hat vor einiger Zeit ein höchst interessantes Projekt gegeben. Über einen Zeitraum von 42 Wochen wurde die Leistungsfähigkeit einer Vertriebsmannschaft beobachtet. Am Ende des Projektes hat sich die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter durchschnittlich um ca. 35% verbessert.

Wie war das möglich?

3.1    Training

Am Beginn stand ein mehrtägiges Training. Die Mitarbeiter lernten eine Reihe von neuen Fähigkeiten oder vorhandes Wissen, Erfahrungen, Knowhow wurde ergänzt und verstärkt. Dadurch hat sich der Leistungsstandard bereits um einige Prozentpunkte verbessert.

Möglicherweise sagen Sie: „Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass meine Firma für meine Mitarbeiter ein Training finanziert.“ Das ist auch  gar nicht erforderlich, wie Sie gleich noch sehen werden. Um zu verstehen, wie Mitarbeitermotivation funktioniert, müssen wir uns aber den Prozess in diesem Projekt genau anschauen.

So ganz nebenbei, wenn Sie der Top-Fachmann sind und deshalb eine Führungsrolle übertragen bekommen haben, dann hoffe ich, dass Sie Ihr Wissen an Ihre Mitarbeiter weitergeben. In Form von Training-on-the-Job. Genau hier können Sie sich Anerkennung und Respekt verschaffen. Auch das nenne ich Mitarbeiter richtig motivieren.

3.2    Feedback

Nach Beendigung des Trainings haben die Mitarbeiter von Ihren Führungskräften regelmäßig wöchentlich ein Feedback bekommen. Die Führungskräfte haben den Mitarbeitern ihre Beobachtungen mitgeteilt, was ihnen aufgefallen ist. Was haben sie  bereits gut umgesetzt, was könnte man noch verbessern, was sollte man besser nicht machen, etc. Das ging einige Wochen so. Dadurch hat sich der Leistungsstandard der Mitarbeiter noch einmal deutlich verbessert.

 

3.3    Keine Rückmeldung

Dann hat man das Feedback an die Mitarbeiter eingestellt, weil man der Meinung war, jetzt müssten sie es ja verinnerlicht haben und können allein laufen. Und jetzt ist etwas sehr interessantes passiert. Es hat nur wenige Wochen gedauert und die Mitarbeiter sind fast auf den alten Leistungsstand zurückgefallen. Und jetzt kommt’s: Aber nicht auf den Stand nach dem Training, sondern auf das Leistungsvermögen, was sie vor dem Training hatten!!!

Die Mitarbeiter sind also wieder in den alten Trott zurückgefallen. Und das nicht, weil das so völlig unbelehrbare Menschen waren, sondern das ist ein psychologisches Phänomen. Wir alle haben uns schon mal vorgenommen ein Teil unseres Verhaltens zu verändern. Wenn man keine Unterstützung bekommt und nachhaltig daran arbeitet, dann bleiben die guten Vorsätze schnell auf der Strecke. Seine Mitarbeiter nicht zu unterstützen, kein Feedback zu geben kann man ganz und gar nicht als Mitarbeiter richtig motivieren bezeichnen.

Ohne Feedback ist erfolgreiche Führung nicht möglich.

 

3.4    14-tägiges Feedback reicht

Als man die Leistungskurven sah, ist man ganz schnell wieder in den Feedback-Modus zurückgegangen. Und jetzt kommt wieder ein interessanter Punkt. Jeder Mitarbeiter bekam lediglich alle zwei Wochen ein Feedback. Und das auch nur für einige Minuten. Und siehe da, recht  schnell haben die Mitarbeiter/innen zum alten Leistungsstandard zurückgefunden.

 

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4       Was ist jetzt konkret zu tun?

 

Eines hat diese Studie klar und deutlich gezeigt: Eine der wichtigsten Funktionen, die eine Führungskraft hat, ist, seinen Mitarbeiter/innen Feedback zu geben. Wer meint, man könnte seine Mitarbeiter so nebenher führen und einfach laufen lassen, der täuscht sich. Als Führungskraft muss ich meine Mitarbeiter/innen wahrnehmen (sie beobachten) und über das, was mir aufgefallen ist, Feedback geben. Lob und Tadel.

Häufig höre ich dann das Argument „keine Zeit“. Mit diesem Mythos, dass Führung viel Zeit benötigt und man deshalb sagt: „Dann lass‘ ich es gleich bleiben“, hat diese Studie eindeutig aufgeräumt. Es reicht aus, den Mitarbeitern etwa alle zwei Wochen eine kurze Rückmeldung zu geben.

Und das, so glaube ich, ist von keiner Führungskraft zu viel verlangt. Mitarbeiter richtig motivieren, das geht also in wenigen Minuten, wenn es regelmäßig gemacht wird. Und wenn Sie sagen, nun gut, ich nehme mir ab sofort vor, einmal im Monat ein kurzes Gespräch mit jedem meiner Mitarbeiter/innen zu führen, dann ist das auch in O.K.

Und auch wenn Sie nicht auf Anhieb, wie in unserem Beispiel, die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter um 35% steigern, so sind selbst 10% oder auch nur 5%, wenn man das auf das gesamte Team hoch rechnet, eine eindeutige Steigerung. Sie werden sich bereits dadurch deutlich von Ihren Kollegen/innen abheben. PACKEN WIR’S AN!

 

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Hier geht’s zum heutigen Video!

 

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